Psychomotorik

Psychomotorik

Bewegungserziehung in Krippe und Kindergarten nach dem Grundgedanken der Psychomotorik: wahrnehmen – erleben – bewegen 

Bei der Psychomotorik geht es darum, die eigene Körperwahrnehmung durch abwechslungsreiche Bewegungserfahrungen zu schulen. Grundlage ist die Erkenntnis, dass Bewegung und psychische Prozesse eng miteinander verknüpft sind.

Gerade bei Kindern werden Lernprozesse in erster Linie durch das eigene Tun in Gang gesetzt. An diesem Punkt setzt die Psychomotorik an.

Die Psychomotorik ist ein ganzheitlicher Ansatz bei dem es darum geht, Kinder altersgerecht und möglichst individuell in ihrer Wahrnehmung, in ihren Bewegungsabläufen  und in ihrer sozialen Kompetenz zu stärken. Dabei werden alle Sinne angesprochenen und aktiviert. Im Mittelpunkt stehen Körpererfahrungen und das Erleben des Kindes, dass es im wahrsten Sinne des Wortes „etwas bewegen kann“, indem es sich selbst und/oder Dinge, andere Kinder, bewegt. Dabei soll erreicht werden, dass das jeweilige Kind seine Handlungskompetenz erweitert, indem es seine Ich-Kompetenz, seine Sachkompetenz und seine Sozialkompetenz erweitert. Wichtig ist, dass das Kind sich dabei als fähig und aktiv erlebt.

Psychomotorik Angebote werden in der Regel in Kleingruppen durchgeführt, da der soziale und gruppendynamische Aspekt eine wichtige Rolle spielt. Vielen Entwicklungsauffälligkeiten kann mithilfe der Psychomotorik entgegengewirkt werden, wie z.B. bei Kindern die sich im Hinblick auf ihren Körper wenig zutrauen oder generell ängstlich und gehemmt sind, selten zur Ruhe kommen, über wenig Körperbeherrschung verfügen, kraftlos und ungeschickt erscheinen, Wahrnehmungs- und/oder Konzentrationsprobleme aufzeigen, Lern-, Sprach- , Verhaltensauffälligkeiten oder soziale Schwierigkeiten haben.

Psychomotorische Aktivitäten mit und ohne Kleinmaterial – Turngeräten, können in Räumen jeglicher Größe sowie im Freien stattfinden.

So kann auch in deiner Kita ein psychomotorisches Bewegungsangebot stattfinden.

Rhythmische Psychomotorik

Sensorische Integration auf der Basis von Musik, Klang und Rhythmus

Musizieren und Musikhören in der frühen kindlichen Phase ist Nahrung für Körper, Seele und Gehirn. Kinder erkunden mit Hingabe Stimme und Körper und untersuchen alles in ihrer Umgebung. Genau die richtige Zeit, um bei der rhythmischen Psychomotorik Klanghölzer, Rasseln, Glöckchen,Trommeln und bunte Tücher zu erobern. Das Staunen über Bewegungen, Echospiele und Instrumentalspiel steigert sich zu begeistertem Imitieren und gemeinsamen musizieren. Dieses hat positive Auswirkungen auf das Sprech- und Hörverhalten, die Entwicklung von Intelligenz, die Kreativität, das logische Denken, das räumliche Vorstellungsvermögen und die soziale Kompetenz.

Rhythmische Psychomotorik biete ich ab dem 3. Lebensmonat – 6. Lebensjahr in Krippen und Kindergärten an.

Kleingruppen am Vor- oder Nachmittag können auch in deiner Kita stattfinden.

 

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